Antonio Molina

Aus einem örtlichen Farbenhersteller wird eine Unternehmensgruppe mit internationaler Bedeutung

Die Geschichte Mäders beginnt 1993 in Maroeuil im Departement Pas-de-Calais. Das Unternehmen Corsain, das sich auf die Herstellung von Farben spezialisiert hat, steht zum Verkauf und ist von einem großen Konzern schon so gut wie übernommen.

Aber diese Übernahme scheint die Beschäftigung in Maroeuil mittelfristig zu bedrohen. Mit der Unterstützung von Antonio Molina starten einige Arbeitnehmer und der Bürgermeister des Orts eine Initiative für eine Abwicklung der Übernahme, durch die Stellen gesichert werden. Ihr Ziel ist es, eine Zerschlagung von Corsain zu verhindern, aber in erster Linie, dem Unternehmen schnellstens eine nationale und in der Folge europäische und schließlich internationale Ausrichtung zu verschaffen, um seinen Fortbestand zu sichern.

In dieser Perspektive beschließt Antonio Molina, auf die Entwicklung von Hightech-Produkten zu setzen. Es folgt die Übernahme von Bolloré Jival (Industrielacke insbesondere für die Luftfahrt) im Jahr 1996, dann 1999 von Soritec-Corsolac (Kunststoff- und allgemeine Industrielacke).

Weitere Übernahmen folgen, aber das Jahr 2000 ist von einem entscheidenden Schritt in der Entwicklung mit der Übernahme der Schweizer Mäder-Gruppe gekennzeichnet: eine Unternehmensgruppe, die sich auf umweltschonende Farben und Lacke und Hightech-Kunstharze spezialisiert hat.

15 Jahre lang konzentriert sich die Geschäftstätigkeit der Unternehmensgruppe auf drei Strategieachsen: Kunstharze, Farben und Lacke sowie Serviceleistungen. Die Expansion wird auf internationaler Ebene fortgesetzt, insbesondere dank der Bildung von Partnerschaften sowie der Gründung von Niederlassungen und Produktionsstandorten: vorrangiges Ziel bildete die Optimierung der Vertriebsaktivitäten, der Produktion und der Produktentwicklung.

Seither richtet sich das Wachstum der Mäder-Unternehmensgruppe an einigen unveräußerlichen Werten aus :

  • Schnelles, zielgerichtetes und gesteuertes Wachstum unter Wahrung kultureller und sozialer Werte.
  • Ein externes Wachstum, das in der Lage ist, eine ständige Synergie zwischen den eingegliederten und den bestehenden Unternehmen, aufrecht zu erhalten.
  • Ein Wachstum, das die Balance zwischen den im Lauf der Jahre hinzugekommenen Ländern wahrt, die die Grundlage der internationalen Entwicklung bilden.
  • Ein organisches Wachstum, das weitgehend auf Hightech-Produkten in Nischen mit deutlichem Mehrwert getragen und von den Vertriebsteams optimal bearbeitet wird..